Elektrotechnik/ Elektronik Begriffe erklärt: Darlington-Schaltung, Dimmer-Schaltung, Dämmerungsschalter, Detektorempfänger, Digitalelektronik, Diode, Dipolantenne

Begriffserklärungen - Lexikon Elektrotechnik und Elektronik Begriffe - Anfangsbuchstabe "D"

Elektrotechnik/ Elektronik Begriffe erklärt: Darlington-Schaltung, Dimmer-Schaltung, Dämmerungsschalter, Detektorempfänger, Digitalelektronik, Diode, Dipolantenne

Begriffserklärungen - Lexikon
Elektrotechnik und Elektronik Begriffe - Anfangsbuchstabe "D"


Darlington-Schaltung

Schaltung aus zwei Bipolartransistoren, bei der zwei Transistoren wie ein Transistor mit extrem hoher Stromverstärkung verwendet werden. Dies wird durch eine Kaskadenschaltung erreicht, bei der sämtliche Kollektoren miteinander verbunden sind.

Dimmer-Schaltung
Elektronische Schaltung mit Thyristoren oder Triacs, mit der sich die Leistungsaufnahme eines elektrischen Verbrauchers einstellen läßt. Wird u.a. zur Helligkeitseinstellung von Glühlampen eingesetzt.

Dämmerungsschalter

Elektronikschaltung (Lichtsteuerschaltung) meist mit stromdurchflossenem Fotowiderstand (LDR) und einer Verstärkerstufe (Transistor). Der elektrische Widerstand des LDR ändert sich mit dem Lichteinfall. Der Fotowiderstand ist im unbeleuchteten Zustand hochohmig, bei Lichteinfall wird er niederohmig. Der sich dadurch ändernde Strom im Fotowiderstand ruft an einem Außenwiderstand einen Spannungsabfall hervor, der von der Beleuchtungsstärke abhängt. Dieser Spannungsabfall kann als Steuerspannung für die nachfolgende Schalteinrichtung von Lichtquellen genutzt werden. Die Lichtempfindlichkeit ist meist über einen Trimmer einstellbar.

Detektorempfänger
Historische Rundfunk-Empfangstechnik, bei der ohne Stromquelle und Verstärker, nur mit Schwingkreisen und einem Kristalldetektor als Gleichrichter an einem Kopfhörer Rundfunk hören möglich war. Die Senderabstimmung erfolgte durch Veränderung des Schwingkreises (z.B. durch einen Drehkondensator). Wird auch als Geradeausempfänger bezeichnet, die Hochfrequenzsignale durchlaufen die vor dem Empfangsgleichrichter liegenden Stufen ohne Frequenzwandlung. Solch ein Detektorradio benötigte als Eingänge eine Antenne und einen Erdanschluss und besaß als Ausgang einen Kopfhöreranschluss. Mit dem Detektorempfänger war Rundfunk hören nur bei sehr leistungsstarken und nicht zu weit entfernten Sendern möglich.

Digitalelektronik
In der Digitaltechnik werden diskrete Signale verarbeitet, die im einfachsten Fall aus den logischen Werten Null und Eins bestehen. In der binären Digitaltechnik wird mit sog. Binärziffern "1" und "0" gearbeitet - die durch die Zustände "Spannung vorhanden" und "Spannung nicht vorhanden" gekennzeichnet sind. Es sind in diesem Fall zwei logische Zustände vorhanden - die Binärzustände. Zur mathematischen Beschreibung der logischen Verknüpfungen in der Digitaltechnik dient die Schaltalgebra. Mittels Digitalelektronik lassen sich komplexe Logikschaltungen aufbauen. Beispiele sind Prozessoren im Computer oder Speicherbausteine.

Diode

Die Diode als aktives Halbleiterbauelement besitzt zwei Anschlüsse. Sie wird durch einen p-n-übergang gebildet und zeichnet sich dadurch aus, dass Strom nur in einer Richtung fliessen kann, diese Richtung nennt man Durchlaßrichtung. Kehrt man die Richtung des Stromes aber um, dann bildet die Diode einen sehr hohen Widerstand, sie sperrt. Man spricht dann von der Sperrichtung. Dioden wurden in der Anfangszeit ihrer Entwicklung als Röhrendioden (beheizte Elektronenröhre) mit zwei Elektroden hergestellt. Heute werden Dioden als Halbleiterbauelemente mit zwei Anschlüssen gefertigt und werden als Gleichrichter, zur Modulation und Demodulation, in Begrenzungs- und Stablisierungsschaltungen oder als Strahlungsdetektor eingesetzt.

Dipolantenne

Grundform einer Antenne. Geradliniger Leiter, dessen Länge gleich der halben Wellenlänge der zu sendenden (oder zu empfangenden) elektromagnetischen Welle oder einem ganzzahligen Vielfachen der halben Wellenlänge ist. Die HF-Energie wird in der Mitte eingespeist bzw. abgegriffen. Die vom Dipol ausgehenden elektromagnetischen Wellen sind so polarisiert, daß die elektrischen Feldlinien parallel zum Dipol verlaufen und die magnetischen Feldlinien senkrecht dazu.


Weitere Begriffe erkärt:

Aktive Bauelemente, Akkumulator, Analogelektronik, Anode, Antenne, Audioverstärker

Bananenbuchse, Bananenstecker, Bandpaß, Basis, Basisschaltung, Batterie, Betriebsspannung, Blinker, Brückengleichrichter

Einkristall, Eintaktverstärker, Elektroakustik, Elektrische Ladung, Elektrode, Elektrodynamik, Elektrolytkondensator, Elektromagnet, Elektronenröhre, Emitter

Ferritkern, Filter, Flip-Flop-Schaltung, Fotodiode, Fototransistor, Fotowiderstand, Fotozelle, Funkpeilung, Frequenzvervielfacher

Gatter, Gegentaktverstärker, Gleichrichter, Gleichspannung, Gleichstrom, Gleichstromgenerator, Glühlampe, Glimmlampe, Grundschaltungen des Transistors

Halbleiter, Heißleiter, Hochfrequenzlitze, Hohlleiter, Hupe

Impedanz, Impuls, Induktion, Integrierter Schaltkreis, Isolator

Kanal, Kathode, Klangregelung, Koaxialkabel, Kollektor, Kollektorschaltung, Kondensator, Krokodilklemme

Lautsprecher, Leiter, Lenzsche Regel, Leuchtdiode, Lichtschranke, Logikschaltung, Lötauge, Luftspule

Magnetspule, Microcontroller, Mikrofon, Morsetaste, Multimeter


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