Warum Kühlgel nicht hart wird und was eigentlich in einer Kühlkompresse drin ist

Kalt-/Warmkompressen sind die schnelle erste Hilfe bei Prellungen und Mückenstichen. Woraus bestehen diese Kompressen eigentlich?

Warum Kühlgel nicht hart wird und was eigentlich in einer Kühlkompresse drin ist

Kaltkompressen gibt es von verschiedenen Herstellern Kaltkompressen gibt es von verschiedenen Herstellern Zahlreiche Anwendungsgebiete machen die Kompressen beliebt Zahlreiche Anwendungsgebiete machen die Kompressen beliebt

Warum Kühlgel nicht hart wird und was eigentlich in einer Kühlkompresse drin ist

Zahlreiche Anwendungsgebiete machen die Kompressen beliebt

Kalt-/Warmkompressen sind in vielen Haushalten vorhanden. Gerade bei Kindern werden sie gerne als schnelle Hilfe zum Kühlen bei Prellungen, Insektenstichen, Nasenbluten, Blutergüssen und manchmal auch bei Zahnschmerzen eingesetzt. Sie können im Tiefkühlfach gelagert werden und bleiben dennoch weich und anschmiegsam. Man findet sie im Handel auch unter der Bezeichnung "Kühlkompresse", manche nennen sie auch "Kühlgel", "Kühlkissen" oder "Gelpack".

Ihr großer Vorteil ist, daß man mit ihnen einen kleinen, begrenzten Bereich des Körpers kühlen kann. Auf einigen dieser Kompressen gibt es Inhaltsangaben wie "Organische, ungiftige Gelfüllung mit Lebensmittelfarbe - biologisch abbaubar", oft wird auf die Angabe von Inhaltsstoffen völlig verzichtet.

Ein hauptsächlicher Bestandteil dieser Kaltkompressen ist Propylenglykol (auch als 1,2-Propandiol bezeichnet). Dabei handelt es sich um eine farblose Flüssigkeit, die in der Industrie als Zusatzstoff für Salben (als Feuchthaltemittel) oder in Fetten und Farbstoffen (als Lösemittel) zum Einsatz kommt. Auch als Weichmacher findet es Verwendung. Der Schmelz- bzw. Gefrierpunkt von Propylenglykol ist bei -68°C, es siedet erst bei 188°C. Propylenglykol in kleinen Mengen gilt als ungiftig.

Aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften wird es in Kompressen zusammen mit Zellulose, Lebensmittelfarbe und Konservierungsstoffen verwendet. Man sollte diese Kompressen nicht kleinen Kindern zugänglich machen und bei Verwendung  die Kinder beaufsichtigen. Vor einigen Jahren wurde in Australien vor einigen Herstellern von Kompressen gewarnt, da diese statt Propylenglykol das giftige Ethylenglykol eingesetzt hatten.



im Shop einkaufen