Wie funktioniert ein Leuchtturm?

Leuchttürme sind Navigationshilfen für Schiffe. Wozu dienen sie genau, und wie unterscheidet man sie?

Wie funktioniert ein Leuchtturm?

Ein Leuchtturm an der Küste ist immer einen Besuch wert. Einige kann man auch besichtigen.

Leuchttürme dienen in der Schiffahrt den Schiffen, um an wichtigen oder gefährliche Stellen den Weg zu weisen. Sie stellen eine Navigationshilfe dar. Man findet Leuchttürme in Hafeneinfahrten und in Küstennähe.

Wichtig bei einem Leuchtturm ist, daß er schon von weitem sichtbar ist. Aufgrund der Erdkrümmung muß ein Leuchtturm eine bestimmte Höhe haben, damit man ihn von weitem sehen kann. Sichtweite allein reicht dabei nicht aus, insbesondere bei diesigem, nebligen Wetter sind auch die Leuchtstärke und die Lichtfarbe für die Sichtweite verantwortlich.

Die ersten Leuchtfeuer am Beginn der Seefahrt waren einfache Fackeln. Später wurden daraus offene Feuer, noch später wurden Gaslichter zur Beleuchtung verwendet. Um die Sichtbarkeit zu verbessern, wurden Linsen oder Spiegel zur Bündelung des Lichtes verwendet. Heute werden Leuchtfeuer elektrisch betrieben.

Man unterscheidet Seefeuer (diese dienen Schiffen als Ankündigung des nahenden Festlandes), Orientierungsfeuer (diese dienen der Orientierung und Positionsbestimmung in Küstennähe) sowie Feuer zur Markierung von engen Fahrwassern.

Leuchtfeuer besitzen eine Kennung, durch die Abfolge von Licht und Pausen dazwischen wird jedes Leuchtfeuer identifizierbar, wenn es ist in einem Leuchtfeuerverzeichnis enthalten ist. Das Leuchtfeuer der Insel Norderney sendet als Kennung z.B. 15 Blitze pro Minute.


Wer mit Kindern die See besucht, sollte einen Ausflug zu einem Leuchtturm unbedingt einplanen. Man findet Leuchttürme u.a. auf Borkum, in Eckernförde, Heiligenhafen, Kiel oder Warnemünde.




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