Wie funktioniert eine Lavalampe?

Eine Lavalampe hat mit echter Lava nichts zu tun.

Wie funktioniert eine Lavalampe?

Eine Lavalampe im Betrieb

Wie funktioniert eine Lavalampe?

Eine Lavalampe wurde kräftig geschüttelt

Wie funktioniert eine Lavalampe?

Nach kurzer Wartezeit

Wie funktioniert eine Lavalampe?

Nach etwas längerer Wartezeit

Wie funktioniert eine Lavalampe?

Das Wachs setzt sich unten ab

Wird eine Lavalampe betrieben, erinnert eine aufsteigende farbige Flüssigkeit an das Aufsteigen flüssiger Lava. Eine Lavalampe ist recht einfach aufgebaut, sie besteht aus einem Glaskörper und einem Metallfuß. Im Metallfuß ist eine Glühlampe untergebracht, die normalerweise mit Netzspannung betrieben wird. Im Glaskörper befinden sich zwei verschiedeneStoffe, die sich nicht miteinander mischen lassen. Einer davon ist eine farblose und klare Flüssigkeit, der andere ist gefärbt und undurchsichtig. Letzterer "liegt" im kalten Zustand am Boden des Glaskörpers.

 

Für Kinder ist es nicht unbedingt wichtig zu wissen, um welche Stoffe es sich exakt im Glaskörper handelt. Nur soviel: der gefärbte Stoff ist ein Wachs. Schaltet man nun die Lampe ein, so beginnt die Glühlampe, die ja nicht nur Licht, sondern auch einen großen Teil Wärme abstrahlt, das Wachs von unten her zu schmelzen. Der gesamte Glaskörper im unteren Bereich wird mit erwärmt. Das kann, je nach Größe und Bauform der Lavalampe, unterschiedlich lange dauern.

Irgendwann ist das Wachs geschmolzen, erwärmt sich nun weiter und beginnt sich auszudehnen. Durch die Ausdehnung verringert sich seine Dichte und es steigt, da es nun leichter als die Flüssigkeit geworden ist, nach oben. Diese Erscheinung soll an flüssige Lava erinneren, da das Wachs in Blasen, Schlieren und Tröpfchen nach oben steigt. Korrekterweise müßte sie eigentlich "Magmalampe" heißen, denn nur Magma dringt nach oben. Die Blasen können zusammenklumpen oder auseinanderfallen. Ist das Wachs im oberen Teil des Glaskörpers angekommen, so kühlt es sich dort wieder ab, da die Glühlampe den oberen Teil nicht miterwärmen kann und dort die klare Flüssigkeit kälter ist. Die Dichte des Wachses wird wieder größer, es sinkt allmählich nach unten.

Auf dem Weg des erkälteten Wachses nach unten stößt es mit aufsteigendem, wieder erwärmten Wachs zusammen. Manchmal vereinigen sich verschiedene Blasen, was imposant aussieht.  Mit Kindern kann man einmal mit der bloßen Hand die Temperatur des Glaskörpers in verschiedenen Höhen ertasten. Wo ist es am wärmsten, wo am kältesten? Was passiert, wenn man den Glaskörper kräftig schüttelt (keine Angst, die vielen Tröpfchen vereinigen sich wieder, wenn man die Lampe einmal erkalten läßt)? Eine Frage an Kinder kann auch sein, wieso die Lampe an Lava erinnern soll.



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