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Warum leuchten Reflektorstreifen auf Kleidung?

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Leuchtstreifen an Kleidung

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Fahrradreflektor

VON: -VIC

Jeder hat sie schon mal gesehen. Am Tage unscheinbar silbrige oder graue Streifen oder geometrische Formen, aufgenäht auf Kleidungsstücke, Leuchtkragen, oder Schärpen. Werden sie bei Nacht angeleuchtet (z.B. von Autos), zeigen sie ihre wahre Bestimmung. Sie leuchten- und erhöhen damit die Sicherheit von Personen, besonders von Kindern im Straßenverkehr. Bei schlechter Sicht, also in Dunkelheit oder bei Nebel, können helle Kleidung und reflektierende Flächen die Sicherheit von Fußgängern oder Radfahrern deutlich verbessern. Bereits aus 90 Metern Entfernung können die leuchtenden Flächen oder Streifen wahrgenommen werden. Ohne Reflektoren werden Gegenstände erst ab ca. 30 Metern bemerkt- zu kurz zum Bremsen bei regennasser Fahrbahn.


Aber - Leuchten sie wirklich selbst? Was unterscheidet diese Stückchen silbernen Stoffes von anderen Stoffen?

Die Lichtstrahlen eines Fahrzeuges fallen auf die Oberfläche des reflektierenden Materials und werden davon zurückgeworfen. Dabei ist es egal, aus welcher Richtung dieses Licht kommt. Dieses Verhalten nennt man Reflexion. Es sieht dann so aus, als wenn die Streifen oder Flächen selbst leuchten. Man muss sich das vorstellen wie das Werfen eines Balles gegen eine Wand. Er prallt von dort in einem bestimmten Winkel ab.

Es gibt zwei Materialarten, die für die Herstellung Licht reflektierender Aufnäher und Accessoires verwendet werden:


  1. Mikroprismen: Das sind winzige Prismen, deren Seitenflächen spiegeln. Jeder dieser Spiegel zeigt in eine andere Richtung, so dass das Licht auf jeden Fall auf einen Teil der Spiegelflächen trifft und das „Zurückleuchten“ des Lichtes auch aus anderen Richtungen wahrgenommen werden kann. Diese Materialart eignet sich für textile Aufnäher für Bekleidung sowie Sicherheitswesten, Sicherheitskragen, Fahrradreflektoren usw.


  1. Glasperlen: Diese sind eingebettet in eine durchsichtige Folie. Durch die Rundung der Perlen kann auch damit das Licht unabhängig vom Einfallswinkel reflektiert werden. Diese Art wird eher für Reflektorbänder zum Befestigen an Armen und Beinen, Anhänger usw. genutzt.


Übrigens, es empfiehlt sich, beim Kauf auf die EN-Nummer (EN-471/1150/13356) und das GS Zeichen für Geprüfte Sicherheit zu achten. Außerdem empfiehlt sich, die „leuchtenden Bodyguards“ beim Kauf mit einer Taschenlampe oder vor dem Autoscheinwerfern auf ihre Reflexionskraft zu testen. Denn immer öfter finden sich Billigprodukte mit wenig oder gar keiner Reflexionskraft im Handel. Achten Sie darauf, dass die reflektierenden Flächen möglichst groß sind.


Damit Ihr Kind und vielleicht auch Sie sicherer unterwegs sind.




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