Wie entstehen Wolken?

Wolken am Himmel regen unsere Phantasie an, sorgen für Regen und sind für die Wettervorhersage wichtig. Aber wie bilden sich Wolken?

Wie entstehen Wolken?

Wolken - es gibt bedrohliche Gewitterwolken...

Wie entstehen Wolken?

...und Schönwetterwolken

Wie entstehen Wolken?

Wolken am Himmel kennen wir in unzähligen Formen und Größen

Wie entstehen Wolken?

Wolken sind unzählige kleine, feine Tröpfchen

Wolken am Himmel kennen wir in unzähligen Formen und Größen, es gibt kleinste Wölkchen bis hin zu riesig ausgedehnten Wolkenfeldern, es gibt Schönwetterwolken und bedrohliche Gewitterwolken. Die Erdoberfläche ist zu großen Teilen von Wasser bedeckt (Gewässer). Diese Seen, Flüsse, Bäche und Meere werden von der Sonne bestrahlt und erwärmt, dadurch verdunstet Wasser.

Was ist Verdunstung?
Verdunstung ist ein physikalischer Vorgang, bei dem ein Körper eine grundlegende Eigenschaft, seinen "Aggregatzustand", ändert. Aus dem flüssigen Aggregatzustand wird der der gasförmige Zustand. Wenn ein Körper flüssig ist, können sich seine Teilchen frei bewegen, bleiben aber zusammenhängend. Flüssigkeiten können fließen. Wird der gasförmige Zustand erreicht, dann bewegen sich die Teilchen schneller, haben keinen Zusammenhalt mehr und verteilen sich im Raum.

Wasser verdunstet, ohne daß dabei die Siedetemperatur erreicht wird. Der Vorgang kann bei jeder Temperatur stattfinden. Wieviel Wasser verdunstet, hängt auch davon ab, wieviel Wasserdampf sich bereits in der Luft befindet. Physiker nennen die Verdunstung auch einen "Phasenübergang". Der Anteil des Wasserdampfs in der Luft wird als "Luftfeuchte" bezeichnet. Kommen wir in eine dampfende Sauna, dann ist die Luftfeuchte am höchsten.

Wasserdampf steigt auf
Das verdunstete Wasser steigt mit der warmen Luft (Sonneneinstrahlung erwärmt die Luft) auf. Warme Luft dehnt sich aus und ist leichter als kalte Luft. Je höher sich Luft in unserer Erdatmosphäre befindet, desto kälter wird sie. Als Faustregel kann man sich merken, daß die Temperatur alle 100 Höhenmeter um 1°C sinkt.

Wasserdampf kondensiert

Bei dieser Abkühlung findet nun erneut ein Wechsel des Aggregatzustandes statt: der Wasserdampf kondensiert. Er geht vom gasförmigen in den flüssigen Zustand zurück. Das Wasser lagert sich dabei an winzigen Staubpartikeln, die überall in der Luft schweben, an. Diese Partikel nennt man "Kondensationskeime" - sie erleichtern die Kondensation. Unzählige kleine, feine Tröpfchen entstehen, die in der Luft schweben. Eine Wolke hat sich gebildet! Wenn in großen Höhen (10 km) sehr niedrige Temperaturen herrschen, dann können statt der Tröpfchen auch Eiskristalle entstehen.

Was hält Wolken am Himmel?
Die feinen Wassertröpfchen und Eiskristalle schweben in der Luft, weil aufsteigende Luft beständig gegen die Schwerkraft, die die Tröpfchen nach unten zieht, wirkt.

Wie hoch sind die Wolken am Himmel?
Sehr niedrige Wolken können fast bis zur Erde reichen (und heißen dann eigentlich Nebel). Bergwanderer kennen dieses Phänomen sehr gut. Die höchsten Wolken reichen bis in 13 km Höhe.


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