Wenn man Bahngleise sich selbst überläßt...

...dann übernimmt die Natur das Kommando. Hier wird erklärt, wie.

Wenn man Bahngleise sich selbst überläßt...

Die Bahngleise der stillgelegten...

Wenn man Bahngleise sich selbst überläßt...

...Bahnstrecke verwildern immer mehr

Wenn man Bahngleise sich selbst überläßt...

Gräser, Sträucher, Moos und andere...

Wenn man Bahngleise sich selbst überläßt...

...Pflanzen machen sich breit.

Wenn man Bahngleise sich selbst überläßt...

Die Gleise rosten vor sich hin

Wenn man Bahngleise sich selbst überläßt...

Der Bahnsteig wird nicht mehr genutzt

Wenn man Bahngleise sich selbst überläßt...

Kein Wärter kurbelt mehr die Schranken herunter

Eine seit zwei Jahren stillgelegte Bahnstrecke wurde vollständig sich selbst überlassen. Es gibt keine Gleisbauer mehr, die regelmäßig die Pflege des Gleisbettes übernehmen und keine Züge, die die Strecke befahren.

Die Natur erobert sich eine solche Brachlandschaft in kürzester Zeit zurück. Sträucher, Gräser, Unkräuter und kleine Bäume schießen aus dem Gleisbett und dem angrenzenden Terrain.

Im Herbst, wenn die Blätter und abgestorbene Pflanzenteile zwischen die Schottersteine fallen, wird bereits die "Nahrung" für weitere Pflanzen bereitet. Dank fleißiger Mitarbeit von unzähligen Organismen (die bekanntesten unter ihnen sind die Regenwürmer) werden diese Pflanzenreste verwertet und zu Humus verarbeitet.

Im Frühjahr beginnt dann ein neuer Zyklus: Aus herabgefallenen Samen erwachsen neue Pflanzen, die kleinen Bäumchen bringen neue Triebe hervor, werden größer, mehr Blätter werden gebildet, um sich dann im Herbst wieder in den ewigen Kreislauf der Natur einzufügen.

Man kann sich leicht vorstellen, wie diese ehemalige Bahnstrecke in 10 oder gar 100 Jahren aussehen wird, wenn sie weiterhin sich selbst überlassen wird. Vermutlich wird die Existenz der Gleise in Vergessenheit geraten, das Schotterbett wird unter einer Schicht Erde verborgen sein. Eine dichte Pflanzenschicht bedeckt alles, Bäume machen die Bahnstrecke unpassierbar.

Dieses Schicksal teilt dann diese Bahnstrecke mit anderen Bauwerken aus vergangen Jahrhunderten: so sind die sogenannten "Keltenschanzen" oder die Reste der Befestigung von römischen Gutshöfen heute nur noch als kaum wahrnehmbarer Erdwall sichtbar.      



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