Wie funktioniert das Regenradar?

Niederschlagsradarbilder können wir aus dem Internet laden - wie werden sie erzeugt?

Wie funktioniert das Regenradar?

Eine Wetter-App auf dem Handy zeigt den Niederschlag

Wie funktioniert das Regenradar?

Eine Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes

Wie funktioniert das Regenradar?

Die Radarstation wird oben durch einen Radom vor Wettereinflüssen geschützt

Wenn wir einen Ausflug unternehmen, dann ist es inzwischen üblich, kurz vorher einen Blick auf die Wettervorhersage eines der vielen Wetterdienste zu werfen. Am wichtigsten für die kurzfristige Planung sind dabei Niederschlagskarten, die angeben, wo es gerade regnet. Oft sind diese Karten auch animiert, so daß wir die Zugrichtung und -geschwindigkeit eines Regengebietes abschätzen können. Eine solche Niederschlagskarte nennt man auch kurz "Regenradar" oder "Niederschlagsradar".

Ein solches Wetterradar erlaubt es, den Wassergehalt in der Atmosphäre zu messen. Dabei werden insbesondere Tropfen erfaßt, die größer als 0.1mm sind - dann nämlich handelt es sich um Niederschlag. Das Radargerät sendet Mikrowellen aus, die von diesen Tröpfchen reflektiert werden können. Gleichzeitig mißt das Radargerät mit seiner Antenne, wieviel dieser Mikrowellen zurückkommen. Aus der Laufzeit dieser Signale und deren Stärke kann man Rückschlüsse über Intensität und Zugrichtung der Niederschlagsfelder ziehen.

Sind viele Wetteradare über das Land verteilt, dann können ihre Informationen zu einem Verbundnetz (Wetterradarnetz) zusammengeschlossen werden und die Informationen der einzelnen Stationen können zu einem Gesamtbild des Regens zusammengesetzt werden.

Damit läßt sich nicht nur sagen, ob der Ausflug stattfinden kann, sondern die Bevölkerung kann so auch aktuell vor Unwettern und Starkregen gewarnt werden.



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