Wie arbeiten Muskeln?

Muskeln erlauben uns nicht nur Bewegung und Sport, sie sind lebensnotwendig. Wie funktionieren sie eigentlich?

Wie arbeiten Muskeln?

Arm- und Rückenmuskulatur

"Zeig´ mal Deine Muskeln!" - ein Kind beugt und spannt den Arm, und stolz wird ein kleines Muskelpaket gezeigt. Was sind denn Muskeln, die da einen Teil des Oberams verhärten lassen?

Muskeln gehören zu den Organen unseres Körpers. Einige von ihnen können wir gezielt nutzen, andere arbeiten, ohne daß wir es bewußt beeinflussen können. Mediziner nennen deshalb die eine Art von Muskeln "willkürlich", die andere "unwillkürlich". Zu den unwillkürlichen Muskeln gehören alle die, die bei der Verdauung von Nahrung eine Rolle spielen. So können wir das "Magenknurren" nicht absichtlich unterbinden.

Betrachtet man einmal Muskeln unter dem Mikroskop, so wird man feststellen, daß Muskeln sich aus Bündeln von einzelnen Fasern zusammensetzen. Eine Muskelbewegung wird durch "Befehle" unseres Nervensystems angeregt. Kommt ein solcher Befehl, so ziehen sich die entsprechenden Muskelfasern zusammen. Dazu  benötigen sie Energie. Durch diese chemische Energie schieben sich die Bausteine unserer Muskeln ("Moleküle" aus Eiweiß) ineinander, wodurch sie sich zusammenziehen.

"Aua, ich hab´ Muskelkater!"

Das ist ein Schmerz, der nach starker Belastung von Muskeln auftreten kann. Meist spüren wir ihn erst am nächsten Tag. Er entsteht durch kleine Risse in den Muskelfasern. Gegen Muskelkater kann man nichts machen, muß man auch nicht. Er verschwindet von allein.

Übrigens: Werden Muskeln nicht benutzt, dann bilden sie sich zurück. Wer sich wenig bewegt, nutzt seine Muskeln wenig und läßt sie dadurch verkümmern. Regelmäßig Sport treiben und viel Bewegung helfen, unsere Muskeln zu erhalten.


 
Foto: © Patrick Hermans - Fotolia.com



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