Was ist eine Öllampe?

Öllampen gab es schon in der Antike. Wozu dienen sie und wie funktioniert das mit dem Docht?

Was ist eine Öllampe?

Eine antike Öllampe

Was ist eine Öllampe?

Solche Öllampen werden heute im Haushalt verwendet

Was ist eine Öllampe?

Die Weiterentwicklung der Öllampe: eine Petroleumlampe

Wer kennt nicht "Aladins Wunderlampe" aus der Märchensammlung "Tausendundeine Nacht". Aladin muß eine Öllampe in einer Höhle finden, die sich später als Zauberlampe mit einem guten Geist im Inneren herausstellt. Auf vielen Bildern in Märchenbüchern ist die Zauberlampe zu sehen und Kinder sind erstaunt, daß dies eine Lampe sein soll.

Mit den Lampen, wie wir sie heute kennen, hat eine Öllampe wenig gemeinsam. In früheren Jahrhunderten waren Öllampen (neben einem offenen Feuer) die einzige künstliche Lichtquelle der Menschen. Diese Lampen werden, wie der Name schon sagt, mit brennbarem Öl gefüllt.

Das Geheimnis einer Öllampe ist der sogenannte Docht. Dieser Docht besteht aus einem Fasergeflecht aus Baumwolle oder anderen Materialien. Der Docht wird in das Öl eingetaucht und dieses Öl wird aufgrund von sogenannten Kapillarkräften nach oben "gesaugt". Das passiert ähnlich wie bei einem Schwamm und funktioniert besonders gut, wenn viele dünne Kanäle in dem Geflecht vorhanden sind. Dieser Effekt wird übrigens auch bei einem Füllfederhalter genutzt, um Tinte von der Patrone zur Spitze der Feder zu transportieren.

Ist Öl an der Spitze des Dochtes vorhanden, kann dieser mittels einer Flamme entzündet werden. Das Öl verbrennt, neues Öl wird durch die Kapillarwirkung nachtransportiert.

Öllampen sind heute in manchen Haushalten zur Dekoration zu finden und werden genau wie Kerzen gern für eine gemütliche Stimmung eingesetzt. Dazu gibt es im Handel spezielles Lampenöl. Eine Weiterentwicklung der Öllampe ist die Petroleumlampe, die auch heute noch verwendet wird.


Foto 1: © Ralf Siemieniec - Fotolia.com



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