Wie ist das mit dem Magnetismus?

Magnete können auf ein Stück Eisen eine Kraft ausüben, das Eisen wird angezogen.

Wie ist das mit dem Magnetismus?

Eine Büroklammer wird durch einen Magneten angezogen

Wie ist das mit dem Magnetismus?

Mit Eisenfeilspänen macht man magnetische Feldlinien sichtbar

Der Magnet besitzt eine besondere Eigenschaft, er hat ein Magnetfeld. Dieses Magnetfeld kann man sogar sichtbar machen. Dazu benötigt man ein Stück Papier und Eisenfeilspäne. Streut man die Eisenfeilspäne auf das Papier, und nähert sich dem Blatt Papier von unten mit einem Magneten, dann richten sich die Eisenfeilspäne entlang der sogenannten Feldlinien aus (siehe Bild).

Treffen zwei Magnete aufeinander, dann beobachtet man entweder Anziehung oder Abstoßung zwischen beiden. Jeder Magnet hat zwei Pole: einen Nord- und Südpol. Der Nordpol des einen Magneten und der Nordpol des anderen stoßen einander ab, der Nordpol des einen Magneten und der Südpol des anderen ziehen einander dagegen an. Es gibt natürliche Magnete, z.B. Magneteisenstein (ein Eisenerz) und künstliche Magnete, die erst durch die Einwirkung eines Magnetfeldes magnetisiert werden. Magnetfelder wirken durch nichtmagnetisierbare Stoffe hindurch.

Ein Instrument, bei dem Magnetismus eine wichtige Rolle spielt, ist der Kompaß. Es besitzt eine drehbar gelagerte, magnetische Nadel. Da auch die Erde ein Magnetfeld besitzt, richtet sich die Kompaßnadel entlang der Feldlinien des Erdmagnetfeldes aus. Diese Feldlinien verlaufen in Nord-Süd-Richtung (das stimmt strengenommen nicht ganz), daher kann man mit dem Kompaß die Himmelsrichtung ermitteln. Dies ist insbesondere bei bedecktem Himmel, wenn weder die Sonne noch die Sterne zur Orientierung zur Verfügung stehen, sehr praktisch.

Mit Kindern kann man mal testen, was passiert, wenn man sich einem Kompaß vorsichtig mit einem Magneten annähert.



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