Der rotierende Luftballon

Rückstoß ausströmender Luft erzeugt eine Drehbewegung - mit einem Luftballon!

Der rotierende Luftballon

So sieht der Luftballon mit abgeknicktem Trinkhalm und 'Gummiringdichtung' aus.

Der rotierende Luftballon

Nach dem Aufblasen einfach loslassen - und schon wirbelt er herum!

Daß man die ausströmende Luft eines Luftballons verwenden kann, um eine Vorwärtsbewegung zu erzeugen, läßt sich u.a. mit der "Luftballonrakete" schön zeigen. Nach dem physikalischen Prinzip "Kraft gleich Gegenkraft" erzeugt die Masse von schnell ausströmender Luft eine dem Luftstrahl entgegengesetzte Kraft, die den Ballon vorwärts treibt.

Nach dem gleichen Prinzip kann man diese Luft auch verwenden, um eine Drehbewegung des Luftballons um seine eigene Achse zu ermöglichen. Die ausströmende Luft muß nur umgelenkt werden. Das geht recht einfach mit diesem Versuch.

Wir benötigen

  • einen Luftballon,
  • einen halben Trinkhalm, der knickbar ist (das obere Stück zum Knicken also nicht zerschneiden)
  • ein oder zwei kleine Gummiringe.


Der halbe Trinkhalm wird in die Öffnung des Ballons gesteckt und mit dem Gummiring abgedichtet (mehrfach umwickeln). Der knickbare Teil wird um 90° abgeknickt und der Luftballon aufgeblasen. Dann einfach loslassen und beobachten. Wenn alles gut funktioniert, dann wird der Luftballon noch in der Luft zu rotieren beginnen. Diese Luftballonrotation setzt sich auch fort, wenn der Luftballon schon am Boden liegt. Allerdings rotiert er dann langsamer, weil ihn die Reibung am Boden abbremst.

Dieser Versuch ist auch deshalb so schön, weil gerade kleine Kinder wieder und wieder damit spielerisch hinter das Geheimnis der Rotation kommen können. So lassen sich eigene Versuchsideen entdecken: Rotiert der Ballon auch, wenn ich ihn lose mit zwei Fingern in der Mitte lagere? Was passiert auf einer Wasseroberfläche (z.B. Badewanne) - rotiert er schneller, langsamer oder gar nicht?



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