Hefe und Zucker

Ein einzelliger Mikroorganismus steht seit Jahrtausenden in unseren Diensten

Hefe und Zucker

Die maximale Gärung ist erreicht, es schäumt kräftig

Fast jedes Kind hat schonmal den Begriff "Hefe" gehört und weiß sicher, daß Hefe beim Backen von Kuchen und Brot oder beim Brauen von Bier zum Einsatz kommt. Sie wird von Menschen schon seit Tausenden von Jahren genutzt. Was viele sicher nicht wissen: bei Hefe handelt es sich nicht um Tiere oder Bakterien, sondern um einzellige Pilze. Als solche sind sie dennoch näher mit Tieren als mit Pflanzen verwandt.

Zur Energiegewinnung nutzen Hefen die Gärung. Bei Backhefe wird zur Gärung Zucker benötigt. Es entstehen als Reaktionsprodukte Kohlendioxid und Alkohol. Wenn in der Küche wieder einmal Hefe zum Backen verarbeitet wird, können wir uns ein kleines Stück davon für ein kleines Experiment "abzweigen".

Wir benötigen

  • ein Stück Hefe von einem Block Frischhefe,
  • Zucker (kann auch Traubenzucker sein),
  • Wasser,
  • ein Glas.


Die Hefe wird in das Wasser gegeben und mit einer Gabel so lange zerdrückt, bis keine größeren Stücken mehr sichtbar sind. Anschließend geben wir 2-3 Teelöffel Zucker dazu und verrühren alles kräftig. Das Glas mit Wasser, Zucker und Hefe stellen wir an einen warmen Ort, ideal ist in der Nähe eines Heizkörpers.

Schon nach einigen Stunden kann der Beginn der Gärung beobachtet werden: Kohlendioxidbläschen steigen auf. Irgendwann verläuft die Gärung so heftig, daß sich Schaum bildet.

Kinder können am Glas einmal schnuppern und sagen, woran der Geruch erinnert.



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