Quark einmal selbst herstellen - in wenigen Minuten

Quark kann man selbst herstellen. Man benötigt Milch und Zitronensaft sowie ein paar einfache Küchenutensilien.

Quark einmal selbst herstellen - in wenigen Minuten

Alle Zutaten für eigenen Quark

Quark einmal selbst herstellen - in wenigen Minuten

Die Limetten werden ausgepreßt

Quark einmal selbst herstellen - in wenigen Minuten

Der Limettensaft wird in Milch gegossen

Quark einmal selbst herstellen - in wenigen Minuten

Das ganze gut durchrühren

Quark einmal selbst herstellen - in wenigen Minuten

Die Milch und den Limettensaft in einen Kaffeefilter gießen

Quark einmal selbst herstellen - in wenigen Minuten

Die Molke setzt sich ab - das dauert ein paar Minuten

Quark einmal selbst herstellen - in wenigen Minuten

Frische Kräuter peppen den Quark auf

Quark einmal selbst herstellen - in wenigen Minuten

Das sieht ja lecker aus - Guten Appetit!

Eine sehr einfache und schnelle Möglichkeit, selbst einen leckeren (Kräuter-) Quark herzustellen, haben wir mal probiert. Wir benötigen dazu

  • Frischmilch (keine Ahnung, ob es mit H-Milch auch geht),
  • Zitrone oder Limette,
  • Kaffeefilter
  • ein Schälchen (und ein Glas, Schälchen allein reicht auch),
  • Zitronenpresse,
  • einen Löffel.

Die Zitronen oder Limetten werden gepreßt. Für ein Schälchen Milch benötigt man 1-2 Zitronen, die Menge ist nicht so kritisch, lieber etwas mehr Zitrone nehmen.Der Zitronensaft wird nun in die Milch gegossen.

Alle diese Arbeitsschritte können Kinder selbst durchführen, unsere waren mit Begeisterung dabei. In dem Moment, in dem der Zitronensaft in die Milch gelangt, ist der erste von zwei Schritten der Quarkgewinnung schon fast vollbracht. Die Säure des Zitronensaftes läßt das Milcheiweiß gerinnen.

Das Gerinnen des Eiweißes bemerkt man sofort beim Umrühren. Die Konsistenz der Flüssigkeit ändert sich unmittelbar nach dem Zugießen des Zitronensaftes, sie wird dickflüssiger.

Nun setzen wir den Kaffeefilter mit einer Papierfiltertüte auf ein Glas und gießen den gesamten Inhalt der Schüssel in den Kaffeefilter. Damit beginnt der zweite Schritt der Quarkgewinnung, die Trennung der festen und flüssigen Bestandteile aus unserer Schüssel.

In wenigen Minuten setzt sich im Glas die sogenannte Molke ab. Wie man sieht, handelt es sich um eine mehr oder weniger klare Flüssigkeit mit einer leicht grünlichen Farbe. Diese Molke besteht überwiegend aus Wasser, enthält aber auch Vitamine und Mineralien. Zur Ernährung im Rahmen einer Diät ist eher Vorsicht geboten, da sie fast keine Kalorien mit sich führt. Außerdem wirkt sie abführend.

Molke wird heute vielfältig eingesetzt, u.a in verschiedenen Erfrischungsgetränken, in der Schweinemast oder auch in der Kosmetikindustrie.

Wir fanden den Anblick der Molke als nicht so lecker und haben sie weggegossen.Nach 10-15 Minuten kann man den Quark, der im Kaffeefilter verbleibt, entweder mit einem Eßlöffel herausheben, oder man stülpt die Papierfiltertüte einfach um und läßt den Quark herausfallen.

Sollte der Quark zu sehr nach Zitrone schmecken, dann kann man den Vorgang des Filterns wiederholen, indem man einfach Wasser mit in den Filter gießt. Der Quark bleibt weiterhin im Filter, aber der restliche Zitronensaft wird herausgespült. Wir fanden den Quark mit einer leicht säuerlichen Note als angenehm und erfrischend. Außerdem schaden Extravitamine aus der Zitrone sicher nicht!

Wie man sieht, ist es ganz einfach und macht auch Spaß, Quark selbst herstellen zu können. Nun haben wir noch frischen Schnittlauch geerntet und klein geschnitten. Alles miteinander verrühren, fertig.


Ein paar Tipps zum Selberausprobieren:

  • Man kann etwas Sahne unterrühren, dann wird der Quark cremiger.
  • Bei der Wahl der Kräuter und Zutaten sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Petersilie, Knoblauch, Kümmel, frische Zwiebeln, Kresse oder etwas Salz.
  •  Man kann mit Sahne oder Joghurt, (wahlweise etwas frischer Milch), dünnen Streifen aus frischer grüner Gurke und Knoblauch auch eine Art Tsatziki herstellen, dieses ist dann weitgehend frei von Zusatzstoffen oder Konservierungsmitteln.
  •  Wie schon erwähnt: Der Zitronengeschmack läßt sich ohne Quarkverluste mit Wasser "wegspülen".



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