Eisenfeilspäne magnetisieren

Wenn man viel mit "frisch" hergestellten Eisenfeilspänen magnetisch experimentiert, dann bleibt es nicht aus, daß diese Eisenfeilspäne selbst magnetisiert werden.

Eisenfeilspäne magnetisieren

Ungeordnete Eisenfeilspäne

Eisenfeilspäne magnetisieren

Eisenfeilspäne in größeren 'Klumpen'

Insbesondere wenn sie oft in die Nähe (z.B. nur durch ein Blatt Papier getrennt) von Permanenetmagneten gelangen, werden sie selbst zu Tausenden kleinen Magneten. Verstreuen wir einmal eine "Prise" Eisenfeilspäne auf einem Blatt Papier.

Jetzt klopfen wir vorsichtig gegen oder auf das Papier. Die Eisenfeilspäne beginnen auf dem Papier zu "tanzen". Sie hüpfen ungeordnet hin und her. Nach ein paar Momenten aber beginnt der eigentlich interessante Effekt. Einige wenige Späne ziehen andere Späne an und klammern diese fest. Sind erstmal einige Konglomerate von Spänen entstanden, verstärkt sich ihre magnetische Wirkung enorm. Diese Konglomerate können nun weiter entfernt liegende Späne anziehen und sich ihrem Konglomerat "einverleiben".

Damit steigt die Stärke des magnetischen Feldes weiter an und noch mehr Späne werden angezogen. Der Prozeß wird am Ende nur noch durch andere physikalische Effekte wie Reibung begrenzt, es entsteht kein homogener Spänehaufen, wohl aber sehen wir mehrere Späneklumpen auf dem Papier liegen.

Welche Form würde ein Haufen Eisnfeilspäne in der Schwerelosigkeit annehmen?



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